Der Schutz vor der Hitze war diesen Sommer Thema Nummer eins, auch bei unseren Kunden. Wir bieten drei verschiedene Lösungen, um Hitze aus Innenräumen fernzuhalten: Besonders gefragt war die Beschichtung bestehender Lichtkuppeln. Unsere effektivste Lösung ist unser Glasoblicht HM und wo sinnvoll lohnt sich zudem eine Aussenbeschattung. Im Interview erzählt Verkaufsleiter Toni Rauber, wie sich diese Nachfrage im Sommergeschäft bemerkbar gemacht hat.

Oblicht vor der Beschichtung.

Oblicht nach der Beschichtung.
Dieser Sommer war rekordverdächtig heiss. Was bedeutet das für Gebäude, wo Lichtkuppeln im Einsatz sind?
Toni Rauber: Bei Gebäuden, die mit Lichtkuppeln ausgestattet sind, ist die Wärme ein grosses Thema, denn durch die Sonneneinstrahlung heizen sich Räume automatisch mehr auf.
Die Wärme macht sich dadurch nicht nur im Alltag bemerkbar, sondern auch beim Schlafen. Das führt dazu, dass sich Menschen zunehmend damit auseinandersetzen, was optimiert werden kann. Im Gegensatz zum Vorjahr haben wir doppelt so viele Anfragen für beschichtete Lichtkuppeln erhalten.
Seht ihr die erhöhte Nachfrage als kurzfristigen «Hitzesommer-Trend» oder als nachhaltige Verschiebung im Markt? Rechnet ihr auch nach diesem Sommer mit anhaltend hoher Nachfrage
Die Entwicklung lässt sich nur schwer voraussagen. Grundsätzlich waren die Sommer in den letzten Jahren zunehmend wärmer. Ich gehe davon aus, dass Beschichtungen in Zukunft ein hilfreiches und wirksames Mittel gegen die Sommerhitze sein werden.
Wie funktioniert die Beschichtung bei einem bestehenden Oblicht?
Beim Verfahren wird Solarlack, besteht aus Alkydharz und Lösungsmitteln, mit einer Spritzpistole auf die Lichtkuppeln gesprüht. Die Beschichtung ist in kurzer Zeit aufgetragen und sieht zudem schön aus.
Welche Rückmeldungen habt ihr von Kunden erhalten, die sich für die Beschichtung entschieden haben?
Die Beschichtung reduziert 70 % des solaren Wärmeeintrages. Von unseren Kunden haben wir durchwegs positives Feedback erhalten. Sie sind sehr zufrieden mit der Beschichtung, eine Abnahme der Innenraumhitze sei deutlich spürbar.
Für wen eignet sich die Beschichtung besonders, gibt es Gebäudetypen oder Lichtkuppeln, bei denen ihr eher davon abratet?
Zuerst muss geprüft werden, ob sich die Lichtkuppel noch in einem guten Zustand befindet. Es dürfen keine Beschädigungen vorliegen, denn eine intakte Oberfläche ist die Voraussetzung für eine Beschichtung.
Sind Lichtkuppeln älter als zehn Jahre, empfiehlt es sich zu prüfen, ob ein Einsatz durch ein Glasoblicht HM mit einer Aussenbeschattung nicht sinnvoller ist. Diese Kombination bietet in der Regel eine besonders effektive und energetisch effiziente Lösung.
Was könnt ihr Haus- / Gebäudebesitzer sonst noch empfehlen, um Innenräume bei Hitze zu kühlen?
Grundsätzlich empfehlen wir das bereits erwähnte Glasoblicht HM mit einer Aussenbeschattung. Durch die Dreifachverglasung erreicht dieses Oblicht einen sehr guten U-Wert und entspricht damit den heutigen energetischen Anforderungen.
U-Wert Standardlichtkuppel: zwischen 1.5 – 1.2
U-Wert Glasoblicht HM: 0.87
Stosslüften am Morgen und am Abend ist ein bewährtes Mittel, um die Raumtemperatur zu senken und gleichzeitig die verbrauchte, stickige Luft durch frische Luft zu ersetzen.
Möchten Sie weitere Informationen zu einer Sanierung mit einem Glasoblicht HM oder interessiert Sie das Beschichtungsverfahren mit Solarlack? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter: 033 224 01 01 oder per Mail an info@real-ag.ch.